H a u s  a u f  d e r  W u r t h


HAUS AUF DER WURTH

BÜRGERST. 23 | THEDINGHAUSEN

 

 

REGELMÄSSIGES PROGRAMM


MONTAGS, MITTWOCHS, FREITAGS 15 BIS 18 UHR

Offenes Haus – jede/r kann kommen und reden, hören, spielen, Kekse essen, Tee trinken, deutsch sprechen lernen, malen, zeichnen, Ideen entwickeln, Anregungen geben, Leute kennenlernen ...

 

MONTAGS, 16 BIS 18 UHR 

Repair-Café – Der Toaster ist kaputt? Das alte Küchenradio versagt den Dienst? Das Bügeleisen wird nicht mehr ordentlich heiß? 

Günther Behrens aus Beppen, ausgebildeter Techniker mit vielseitiger handwerklicher Begabung, nimmt die mitgebrachten defekten Geräte unter die Lupe. Es kostet nichts und nebenbei kann man sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee in netter Gesellschaft unterhalten. Wer möchte, bringt etwas zu Knabbern oder ein paar Kekse mit.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Einfach vorbeikommen.

 

FREITAGS, AB 18.30 UHR (jeden 2. und 4. Freitag im Monat)

Interkulturelles Abendessen - Alle zwei Wochen freitags wird im Haus auf der Wurth gekocht und anschließend in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam gegessen. Essen gibt es gegen Spende.


Begegnungscafé


MÖGLICHST EINMAL IM MONAT SONNTAGS Bei Kaffee und Kuchen (und wer mag beim Spielen) kann man sich zwanglos kennenlernen – Einheimische und Flüchtlinge, Neubürger und Neugierige. Berichte zu den ersten Cafés siehe unten.

Ansprechpartner hierfür ist Telse Daude: web@daude.net


BEGEGNUNGSCAFÉS: Berichte und Fotos


Sonntag, der 29. Mai 2016: Regen, Regen, nichts als Regen!

Wir Organisatoren überlegten schon, was wir mit dem ganzen Backwerk machen sollten, wenn heute wegen des Schietwetters keiner kommt! Aber dann! Schlagartig, um 14:00 Uhr hörte der Regen auf.

Und dann kamen sie: zu Fuß, mit Rad und dem Auto.

Wieder viele Kinder und sogar Jugendliche schauten beim 2. Begegnungscafe in Lunsen vorbei und ließen sich die herrlichen Kuchen, Kekse, aber auch herzhaften Quarkbrötchen schmecken. Nicht nur die Organisatorinnen hatten für ausreichend Backwerk gesorgt. Frau Kamp aus Beppen hatte am Freitag vier Frauen aus dem Morsumer Camp zu sich Nachhause eingeladen. Dort wurde noch viel Backwerk, meist syrischer Art, hergestellt.

Während die Kinder sich auf dem Spielplatz vergnügten und die von Diedrich Daude gespendeten Luftballons mit Vergnügen platzen ließen, vertieften sich die Erwachsenen in Gespräche.

Diesmal waren viel mehr einheimische Bewohner gekommen, wenn auch überwiegend Angehörige der Initiative, aber wir sind da guter Hoffnung, dass in Zukunft noch mehr Bürger den Weg zum Begegnungscafe finden.

Denn das ist ja die Idee des Cafes: Geflüchtete und Einheimische in Verbindung bringen, Ängste und Vorurteile abbauen, Integration anfangen.

 

Helmut Knaack, Foto: Annette Kammann


EIN VOLLER ERFOLG im wahrsten Sinne des Wortes war das erste Begegnungscafé am Sonntag, den 17. April ab 15.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Lunsen: Mit so vielen hatte das Vorbereitungsteam nicht gerechnet! Aber schnell waren (auch mit Hilfe der Gäste) weitere Tische und Stühle herbei geholt und mehr Kuchen besorgt (sogar noch schnell gebacken!!).

Die meisten Gäste hatten es nicht weit – sie kamen aus der Polar-Unterkunft. Wenn der Saal nicht ohnehin schon so gut gefüllt gewesen wäre, hätte man sich mehr neugierige Einheimische gewünscht.

Ich jedenfalls habe die Offenheit der Menschen aus fernen Ländern und ihren Willen in Kontakt zu kommen, sehr genossen. Die Frauen in der Runde, in der ich zu sitzen kam, haben es mir leicht gemacht. Leckerer Kuchen, aufgeschlossene Menschen, interessante "Gespräche" (manchmal mit Hilfe von Händen und Füßen, mit dem Smartphone oder mit dem Zeichenstift) – was will man mehr für einen Sonntagnachmittag? Ein großer Dank an das Vorbereitungsteam – ich freue mich auf das nächste Begegnungscafé!

Petra Hille-Dallmeyer