Hintergrund & Konzeptstelle


Hintergrund


Die Vision: Ein friedliches, akzeptierendes und respektierendes Zusammenleben aller Bewohner und Bewohnerinnen in Thedinghausen. 

Die Entwicklung der Initiative ging von der direkten Nothilfe für Geflüchtete über Bemühungen zur Integration bis zur interkulturellen Begegnung zwischen den unterschiedlichsten Menschen im Ort in Veranstaltungen und Aktionen. 

 

Dabei wurde deutlich, dass es einen weitergehenden Bedarf gibt: Es gibt hier Hürden, die unterschiedliche Gruppen an der Teilhabe in unserer Gemeinde hindern – diese müssen aufgespürt und abgebaut werden. Es geht also stärker um Inklusion, weil sie die Voraussetzung für ein friedliches, respektierendes und akzeptierendes Zusammenleben ist.

 

Es soll daher – etwa im „Haus auf der Wurth“ – ein Zentrum entstehen, das die verschiedenen Zielgruppen (Geflüchtete, Migranten, Alt-Thedinghäuser, Zugezogene, alte Menschen, Menschen mit Behinderung …) darin unterstützt, am gesellschaftlichen Leben in Thedinghausen teilzuhaben, einander zu begegnen und kennen zu lernen. Die Initiative steht insofern an einem Wendepunkt, als die Ausweitung auf weitere Zielgruppen angeraten ist und dadurch bedingt neue Aufgabenfelder entstehen.

 

Dafür ist die Erstellung eines fundierten Konzeptes unerläßlich. 

Im folgenden stellen wir die Erläuterung zu unserem Antrag an die Fernsehlotterie aus 2019 als pdf zum Download zur Verfügung. Sie finden dort – etwas ausführlicher erklärt – die Hintergründe unseres Anliegens.

Download
#04 Erläuterung.pdf
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Konzeptstelle


Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Fernsehlotterie unserem Antrag stattgegeben hat und nun für ein Jahr eine halbe Stelle zur Konzeptentwicklung finanziert!

 

Aufgaben (aus der Stellenbeschreibung):

  • gründliche Analyse der sozialräumlichen Struktur vor Ort hinsichtlich sozio-ökonomischer und sozialer Infrastruktur anhand geeigneter Analysemethoden
  • Bestimmung der relevanten Zielgruppen für soziale Maßnahmen 
  • Ermittlung konkreter Bedarfe unter Einbeziehung von Bürger*innen und in Zusammenarbeit mit relevanten Einrichtungen und Akteuren vor Ort (Kommune, Jugendzentrum, Schulen, Vereine …) in Einzel-Interviews und geeigneten Veranstaltungsformen (Kick-off, Open Space o.ä.)
  • Aufstellen von Projektzielen
  • Definition geeigneter nachhaltig strukturierter Maßnahmen mit Fokus auf Förderung der Selbstwirksamkeit der Betroffenen
  • Dokumentation und Zusammenfassung der Ergebnisse

Genauso freuen wir uns, mit Judith Allerheiligen eine Person gefunden zu haben, die mit entsprechendem Fachwissen diese Stelle ausfüllen wird!

 

Begleitet wird die Arbeit durch einen Beirat – bestehend aus Heidrun Jacobs, Werner Hahn, Dieter Mensen und Petra Hille-Dallmeyer. Im erweiterten Beirat sind Anke Fahrenholz, Ralph Landwehr und Cathrin Schley.

 

Anstellungsträgerin ist – dankenswerterweise – die Maria-Magdalenen-Kirchengemeinde Thedinghausen.