Termine


Leider müssen die für März und April geplanten Veranstaltungen ausfallen und das Haus auf der Wurth ist bis 19. April geschlossen. Wenn wir Glück haben, kann das Begegnungscafé Ende April stattfinden. 


Begegnungscafé


SONNTAG, 26. APRIL 2020 | 15.30 UHR, HAUS AUF DER WURTH

Diesmal ausgerichtet vom Kulturverein! Kuchen und Spiele können gern mitgebracht werden. Alle neuen und alten BewohnerInnen Thedinghausens und Umgebung sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns über zahlreiche Gäste. Allerdings ist es noch sehr unsicher, ob das Café wirklich stattfinden kann!


Wöchentlich im Haus auf der Wurth (nicht bis 19.4.!)


MONTAGS, DONNERSTAGS, FREITAGS | 15 – 18 UHR 

Jede/r kann kommen und reden, hören, spielen, Kekse essen, Tee trinken, deutsch sprechen lernen, bei Hausaufgaben helfen, malen, zeichnen, Ideen entwickeln, Anregungen geben, Leute kennenlernen, einfach nur gucken ... 

MONTAGS | 16 – 18 UHR

Handwerklich versierte Reparateure stehen abwechselnd an den Montagen bereit und kümmern sich liebevoll um die mitgebrachten defekten Habseligkeiten. Nebenbei kann man sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee in netter Gesellschaft unterhalten. 

DONNERSTAGS | 10 UHR – 12 UHR

Interessierte Frauen aus allen Kulturen sind eingeladen, sich zu begegnen und kennenzulernen, gemeinsam etwas zu unternehmen (tanzen, basteln, backen, Ausflüge in die Umgebung, ...) und sich über relevante Themen zu informieren und auszutauschen – auch ohne Voranmeldung!


Externe Termine & Informationen


DRK Begegnungs- und Dankesfest


Freitag, 13. März 2020, 17 – 22 Uhr, Stadthalle Verden, Holzmarkt 13-15, Verden

 

Liebe Ehrenamtliche, 

seit Beginn der erstarkenden Fluchtbewegungen nach Europa und Deutschland im Jahre 2015 hat sich auch im Landkreis Verden viel getan. Zahlreiche Menschen wie Sie waren und sind dazu bereit, sich für die Zu-flucht suchenden Menschen in vielfältiger Weise leidenschaftlich und solidarisch zu engagieren. Neben vielen Formen der Unterstützung von Einzelpersonen und Familien wurden ehrenamtliche Vereine und Initiativen gegründet, von denen viele bis zum heutigen Tage nachhaltige Partizipationsarbeit leisten. Teil dieses Engagements durfte in den letzten fast drei-einhalb Jahren auch die „Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe Süd“ des DRK im Landkreis Verden sein, die Ihr Bestes gegeben hat, Sie bei Ihrem außerordentlichen Engagement zu unterstützen. 

Ende März 2020 läuft nun die Förderung der DRK-Koordinierungsstelle durch Aktion Mensch e.V. aus und das DRK im Landkreis Verden konstituiert und strukturiert sich im Bereich Migration und Partizipation, mit Blick auf die aktuellen Bedarfe, neu. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, uns bei Ihnen, Ehrenamtlichen sowie Kooperationspartner*innen, für die erfolg-reiche und gute Zusammenarbeit zu bedanken. Sie stellen den wesentlichen Kern und das Herz der Tätigkeit der Koordinierungsstelle dar. 

Um unsere erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten Jahren zu würdigen, möchten wir Sie herzlich zu unserem „Begegnungs- und Dankesfest“ einladen. 

 

Mit freundlichen Grüßen 

Peter Kramer und Paulina Pawlak

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Einladung
Anmeldung bis zum 6.3. erbeten!
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Vortrag und Diskussion mit Andreas Speit


Mittwoch, 25.3., Gasthaus zur Mühle in Dörverden/Westen

Rechte Ideologien in Naturschutz & ökologischer Landwirtschaft – historische Wurzeln und aktuelle Entwicklungen mit Andreas Speit (Journalist, Rechtsextremismusexperte)

 

Rassistischer Terror ist kein neues Phänomen! In der Bundesrepublik haben rechter Terror, rassistische Gewalttaten, Antisemitismus, Diskriminierung von Minderheiten, Sexismus und Homophobie eine jahrelange Kontinuität. Seit den 1990er Jahren steigen die Opferzahlen rechter Gewalt stetig an. Der sogenannte „NSU“ hat, eingebettet in ein weites Netzwerk, jahrelang Mordanschläge auf Menschen verübt. Die Berichterstattung vieler Medien und die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden waren rassistisch geprägt.

Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der antisemitische Anschlag in Halle und der rassistische Massenmord in Hanau sind nur die bekanntesten Fälle der vergangenen Monate. Diese Taten werden von rechten Ideologien, welche ebenso in der Mitte der Gesellschaft vertreten sind, gespeist und befeuert. Auch die rassistische Rhetorik der AfD in den Parlamenten bietet den Nährboden für diese Handlungen.

 

Diesen Zustand werden wir nicht länger akzeptieren.Wir alle können etwas tun! Setzten wir uns gemeinsam ein für eine tolerante, offene Gesellschaft, in der sich alle Menschen willkommen und geborgen fühlen können. Hierfür ist es notwendig sich mit rechten Ideologien auseinanderzusetzen, sie frühzeitig zu erkennen und ihnen in unserer unmittelbaren Umgebung keinen Platz zu geben.

 

Solange es Ökobewegungen gibt, werden dieselben Themen auch im Sinne rechter Ideologien ausgelegt. Immer wieder wurde und wird Naturschutz zu „Heimatschutz“ umgedeutet und eine regionale Ernährung als zuträglich für einen „gesunden deutschen Volkskörper“ propagiert.

Seit mehreren Jahren nutzen junge Rechtsextreme die Besiedlung von ländlichem Raum als politische Strategie, um ihre menschenfeindliche Weltanschauung auszuleben und zu verbreiten. Dort betreiben sie traditionelles Handwerk, bringen sich in örtliche Vereine und die Lokalpolitik ein und engagieren sich im Naturschutz und Ökolandbau.

 

Um dieser Vereinnahmung von Rechts in ökologischen Themenfeldern entgegenzuwirken, bedarf es der Auseinandersetzung mit den Hintergründen und der eigenen Position.

Der Rechtsextremismusexperte Andreas Speit wird in seinem Vortrag über die historischen und aktuellen Zusammenhänge aufklären. Außerdem werden wir Erfahrungsberichte von Gästen hören und darüber diskutieren, wie wir uns deutlich von rechten Ansätzen distanzieren können.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

Die Veranstaltung wird unterstützt von Forum Zukunft und WABE - für Demokratie und Zivilcourage und dadurch mit Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.

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